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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. Oktober 2009 )
 

Geschrieben von Gilbert Plugowski, am 23-10-2009 17:54

Ich habe mir ja vorgenommen, mich jetzt wieder regelmäßig um meine Webseite(n) zu kümmern, zugegeben - Schande über mein Haupt! 

Ich wollte Euch einen Einblick und Überblick über meine Entwicklung geben:

Taiji spielt nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle im Moment. Es kann und wird auch noch einen Moment dauern, bis sich das ändert. 

Ende letzten Monats endete ein freiberufliches Projekt ganz abrupt. Diese Woche hat eine ehemalige Kollegin mich in Ihrer Firma empfohle und es ist ein riesen Auftrag daraus entstanden. Damit ist mein Jahresauskommen gesichert, und wenn es gut läuft, und ich verhindere in meine ganz persönlichen Muster zu verfallen, die es mir schwierig machen, mich in manchen Organisationen zu halten, dann ist so das erste Quartal auch save.

Warum ist das wichtig? Weil es mir Sicherheit gibt. Sicherheit überleben zu können. Sicherheit, dass mein Vorhaben funktionert. Die Selbstzweifel waren und sind immer noch ein Thema - insofern ist es wichtig.

Mit etwas Glück habe ich bis Ende des Jahres meine finanzielle Situation nicht nur aus dem roten Bereich geführt, sondern kann dann auch kleine Reserven angelegt. 

Wo liegt jetzt noch eine Verbindung zum Taiji?

Wiederum zugegeben, ich muss eine wirklich weite Brücke schlagen, aber ich lade Euch ein mir zu folgen :-)

Im wesentlichen geht es um Struktur und wie immer im Taiji - ums LOSLASSEN!

Im Moment helfen mir die Kinder meine Freundin, von mir selbst loszulassen, und mich um sie zu kümmern. Auf einmal stehe ich, und meine Probleme nicht mehr im Vordergrund, sondern die Kinder. Besonders die kleine Emma, mit Ihren 4 Jahren, hat eine Präsenz, eine fordernde Kraft, die mich oft nur fasziniert staunen läßt.

Die Kleine ist so etwas von präsent, so etwas vom im Fluß, das ist wirklich spannend Ihr zu begegnen und sie zu beim Erobern der Welt um sie herum zu beobachten.

Loslassen gilt es auch von alten Mustern und von Ängsten, die in jedem Fall deplaziert und in manchen Fällen nur noch Überbleibsel aus einer anderen Zeit sind. Manche sind aber noch ganz und gar in mir verankert und es bedarf einiger Anstrengung, mit Ihnen positiv umzugehen.

Zudem übertrage ich gerade die Struktur von mir auf andere. Wie wirke ich effektiv? Welche Wirkung habe ich auf andere?

Spannend ist, dass ich auf der Zukunft Personal, der größten Personalmesse in Deutschland, einen Trainer gesehen habe, der mit Push-Hands Übungen Rhetorik erklärt hat. Sehr spannend und ein Anreiz in dieser Richtung tätig zu werden. 

Wie der gute Jürgen aber sagt: Zunächst muß ich selbst in meine Struktur finden.

Das ist natürlich nicht ganz einfach, denn erstens kämpfe ich gegen ein verdammt mächtiges Muster an, zum anderen habe ich mal wieder Nebenkriegsschauplätze aufgemacht. Beziehung NEU, Kinder NEU, Selbstständigkeit NEU, Wohnort NEU.

Naja, aber anders würde mir wohl langweilig werden ;-)

Wesentlich ist, dass ich mich in der Transaktionsanalyse gefunden habe. Es ist ein ähnliches Gefühl, wie mit dem Taekwondo vor ca. 17 Jahren und dem Taiji vor ca. 6 Jahren. Ich glaube, ich habe etwas gefunden, das mich eine lange Zeit tragen kann und ich spüre instinktiv, dass hier Aufgaben auf mich warten, Möglichkeiten zum Wachstum und Herausforderungen, denen ich mich gerne stelle.

Jürgen hat mir neulich die Augen ein Stück weit geöffnet. Was mich zurückhält mit dem Taiji ist nichts als Eitel. Eitel und überzogene Erwartungen. Vielleicht auch getrieben durch das kindliche Verlangen nach Anerkennung, Aufmerksamkeit und Zuneigung.

Nun, als eitler Gockel enttarnt, stehe ich nun da mit meinem überzogenen Anspruch und muß wohl wirklich ganz kleine Brötchen backen. Im Moment fällt mir das aber wirklich schwer - so vieles ist im Umbruch! - schön oder? Gibt es nicht immer wunderbare Gründe sich gerade jetzt, sondern erst morgen (also niemals) zu ändern? Als Coach stelle ich mir die Frage: Welchen kleinen Schritt werde ich noch heute gehen?

Gilbert fühlt sich ein Stück weit angekommen. Nicht am Ziel, aber auf dem richtigem Weg.

 

 

 

 

 

 

   

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