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Geschrieben von Gilbert Plugowski, am 22-03-2008 03:24

Ja, die liebe Arbeit. Frißt mich gerade auf, irgendwie. Erfordert in doppelter Hinsicht viel Kraft.

1. Der Anspruch ist sehr hoch. Mein eigener, und der meines Vorgesetzten.

2. Die Arbeitsbedingungen sind sehr schlecht...

Für mich ist hier noch einmal mehr klar geworden, das die Trainerbranche genau mein Ding ist, und so ist auch das Feedback. Das bestärkt mich auch in meinen Bemühungen Taiji-Trainer zu werden. Ich habe nach wie vor ein starkes Sendebedürfnis und einen ausgeprägten Helferkomplex *G*.

Es macht mir einfach unglaublich Spass dazu beizutragen, dass andere Menschen wachsen. Ich finde wenig befriedigenderes. 

Zusammen: Sehr kräftezehrend Stirnrunzeln

 

Zur Zeit, dass muss ich mir wohl eingestehen, bin ich total aus dem Training raus. 1-2 mal Training die Woche, mehr ist gerade nicht. Das ist einerseits einfach Erschöpfung und anderseits auch Bequemlichkeit. Es ist immer schwer aus dieser Bequemlichkeit wieder auszubrechen und in einen  guten Rhythmus zurückzukommen. 

Momentan merke ich einfach, dass zu viel Taiji auch ein Stück weit Realitäts-Flucht ist, in meinem speziellen Fall. Obgleich es sehr gut tut, und andere Bereiche befruchtet.

Dazu kommt die Tatsache, das es mir schwer fällt den Fokus auf mehrere Dinge zu richten. Ich vernachlässige dann leicht andere Dinge. Also wenn ich mich gerade in die Arbeit reinsteigere, dann fällt es mir schwer, das Taijitraining aufrecht zu erhalten, ganz unabhängig von Zeitproblemen, und umgekehrt ist es mit dem Taijitraining so, dass wenn ich hier voll drin bin, es mir schwer fällt im Beruf durchzustarten. Zu guter letzt kommt dann noch die Beziehung dazu und das emotionale Chaos ist perfekt. 

Momentan fließt eben meine Hauptkraft in den Beruf und der Rest in die Beziehung, da bleibt einfach sehr wenig für Taiji über, an Zeit und an Kraft. Ironischer Weise ist es aber so, dass je mehr ich das Taiji vernachlässige, desto weniger belastbar, ausgeglichen und zufrieden bin ich. Was sich natürlich auf alle anderen Bereiche auswirkt...

 

Yoga:
Hier tut sich was interessantes auf. Georg, sicher hast Du recht, das es auch gutes Qigong gibt, aber ich finde das Yoga sich ganz hervorragend mit dem Taiji ergänzt und dem ganz und gar nicht im Wege steht. Ich habe jetzt noch nicht genug Yoga gemacht um mir wirklich eine tiefergehende Meinung zu bilden, aber es ist wirklich interessant. Am spannendsten war das Kundalini-Training am Montag dieser Woche, das war extrem Anstrengend und hat in mir einiges Bewegt. Zufälliger Weise wurde an dem Abend eine Krieger-Übungsfolge  trainiert. Das war natürlich sehr spannend. Spannend ist auch das Experiment Übereinstimmungen und Differenzen kennenzulernen. Eines ist klar, es ähnelt sich vieles. Und ich denke, das das Taiji, über große Umwege, sich viel dem Yoga entliehen hat - zumindest aber, dass sich einige grundlegende Ansätze absolut überschneiden, zwischen den beiden Systemen. Das wundert nicht, hat doch die indische Kultur sehr starken Einfluß auf die chinesische gehabt! (z.b. Buddhismus und  Kampfkunst)

Ich denke ich werde hier mal noch ein paar Trainings machen, und dann entscheiden, was es mir bringt. Im Moment sieht es aber nach einer Ergänzung meines Trainings aus. 

 

 

 

 

   

 

 

   

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Yoga

Geschrieben von: Georg am 22-03-2008 07:25

Gut. Wenn dir Yoga hilft, ist es gut. Ich habe vor vielen, vielen, vielen Jahren mal längere Zeit Yoga gemacht und kann mir gut vorstellen, dass die Entspannungs- und Dehnübungen sehr hilfreich sind. Mir reicht das Qi Gong, was wir bei Bernhard ja immer machen, zusätzlich die Kurse nach Kumar Frantzis, die auch noch stattfinden, genug, um entspannter und beweglicher zu werden (meine "Problemzonen" sind das Becken und die Schultern. Und die Knie. Und, äh... naja.). Du kennst ja vielleicht noch die Basisübungen, die bei uns immer am Anfang der Stunde stehen... Oder die Brokate, oder die Idogo-Übungen. 
 
Krieger-Übungen? Beschreib doch mal. 
 
Ich wünsche dir alles Gute und schöne Ostern. :zzz

 

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