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... es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie viele Welten es zu geben scheint. 10 Tage Sommercamp haben gereicht um eine gänzlich neue Welt aufzuzeigen. Ein Welt voller Ruhe, Hingebung und Menschen, die in ähnlichem Takt ticken, wie ich selbst. Für mich eine sehr kostbare Erfahrung und ein großer Ansporn. Ich ticke nämlich immer noch so, dass ich diese regelmäßigen Trainingsansporne benötige um am Ball zu bleiben. Ich brauche immer wieder solch anregenden Input. Diese Welt steht im krassen Kontrast zur Berufslaufbahn, zur "Karriere"! Und doch.... vielleicht ist der Kontrast gar nicht so groß?
... Ist Taijiquan mein Weg... Gerhard hat das in Frage gestellt, einfach, in dem er diese Frage in den Raum gestellt hat.
Will ich kämpfen? Was ist mir wichtig? Wieviel bin ich bereit zu investieren? Was ist mir wichtig? (gerade auch außerhalb des Taiji)
Fragen, die mich zur Verzweifelung treiben...
Würde mich freuen von Euch Input zu bekommen!
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Ruhe 2
Geschrieben von: Giorgione am 12-08-2008 08:28
Vielleicht ist es auch eine Frage der Formulierung. „Ist Taijiquan mein Weg“ kann auch eine heftige Forderung sein, von dir oder von anderen, und sie heißt dann eigentlich: „Du sollst mehr investieren. Du sollst öfter trainieren. Du sollst Hellebarde, Schwert, Säbel … lernen.“ Das kann dann schon in Richtung zu viel Ehrgeiz gehen. Musst du aber alles selbst überlegen und nachspüren.
Taijiquan ist ja auch eine Entspannungsmethode und eine Selbsterfahrung mit dem Körper. Wenn man den Ehrgeiz zu sehr betont, die „Karriere“, den Kampf, kann es dann auch mal schnell einseitig werden.
Loslassen. Du weißt, dass das Bernhards Lieblingswort ist.
Vielleicht helfen dir diese etwas fragend-tastend-suchenden Worte? Ich kann halt nur von meinen eigenen Erfahrungen und Gefühlen ausgehen. Ansonsten steht ja immer noch der Kaffee aus…
Gruß
Georg
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