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Tempelpark und Großmeister PDF Drucken E-Mail
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 21. November 2007 )
 

Geschrieben von Gilbert Plugowski, am 21-11-2007 20:50

So, nach einer kleinen Ewigkeit melde ich mich mal wieder zu Wort.

 

Zur Zeit bin ich wieder im Tempelpark, und geniese jede Minute hier.  Bald gibt es einen ausführlichen Bericht.

Ich hatte außerdem das Glück den Großmeister Chen Xiaowang zu sehen und mit Ihm Trainiert zu werden. Und - um es für die Insider kurz zu machen - er hat geschafft was John Ding nicht geschafft hat - mich zu begeistern.

In ihm entdecke ich einen neuen Meister (für mich). 

 

Noch eine Woche Tempelpark vor mir, wenn alles klappt mit 2 Privatstunden bei Frank Marquardt Lachend

und da ich heute schon Termine reingehaun habe, wie verrückt, werd ich jetzt mal Schluß machen!!! 

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Puzzel-Teil PDF Drucken E-Mail
 

Geschrieben von Gilbert Plugowski, am 03-10-2007 10:06

long time no see....

 

Nach langer Zeit endlich mal wieder ein Eintrag.  Angefangen hat es für mich mit der Vertretung von Michael. Lambert hat ganz und gar andere Aspekte in das Stehen und ins Taiji gebracht. Ein ganz anderer Ansatz der Entspannung der Schultern, nämlich über die Stellung des Brustbeins. Darüber hab ich ja auch schonmal geschrieben. Diesen Ansatz hab ich die ganze Zeit weiter vertieft für mich selbst und bin kontinurierlich in immer größeres Verständnis gekommen und damit auch in immer mehr Raum zur Entspannung für meinen Schultergürtel. Momentan kann man also sagen, dass mein Hauptthema der Schultergürtel ist.

Als dann am Montag Andrea für Sasa einsprang, weil die mal wieder im Tempelpark ihr Unwesen treibtWinken kam gerade der nächste Schritt. Sie hat mich äußerst sensibel korrigiert und mir wieder ein neues Stück vom Puzzel gezeigt. Sie hat mir verdeutlich wie verdreht mein Oberkörper ist. Im Training bei Michael gestern konnte ich diesen Schritt dann nochmal vertiefen und dank Michaels gnadenloser Art die "Stehende Säule" zu korrigieren, gleich sehr vertiefen. Ich habe es dadurch geschafft die linke Schulter dermaßen zu entspannen, dass sie wirklich stark gesunken war und sich "FREI" anfühlt. Da war wieder kurze Zeit diese angenehme Kühle die sich bei mir Einstellt, wenn sich etwas löst und öffnet, und mir jedesmal ein breites Lächeln auf die Lippen zwingt, einfach weil es ein so schönes Gefühl ist, und man weiß, das gerade etwas RICHTIG ist (zumindest richtiger als sonst Cool. Zur Erinnerung, die linke Schulterseite ist mein "Problemkind"! Tja, jetzt hat sich also ein neues Spielfeld aufgetan, die Ausrichtung des Oberkörpers in der Vertikalen, gegen eine Verdrehung in sich selbst.

Exkurs: Finde es sehr schön zu solchen "Erkenntnissen" zu kommen. Es ist einfach schön das Taiji, die Prinzipien, für sich zu entdecken, in sich wahrzunehmen. Ja, sich selbst einfach wahrzunehmen. Sich vorallem so wahrzunehmen, wie man wirklich ist. Total verschraubt, verdreht, schief und krum. Die Erkenntnis ist dann der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung, wie man so schön sagt. Wenn ich erkannt habe, dass etwas nicht stimmt, dann kann ich es verändern. Das wiederum ist gleichzeitig das Brutale am Taiji. Es ist ganz und gar nicht einfach diese Realität anzunehmen, sich als unvollkommen, verschraubt, verdreht, schief und krum erstmal anzunehmen und im zweiten Schritt trotzdem zu mögen! Allzuleicht blendet man seine eigene Unperfektheit doch aus, und malt sich buchstäblich ein Bild von sich selbst, das, wohlwollend ausgedrückt, doch etwas den "rosa Brille"-Effekt hat.

Fazit: welcome back on earth, jedi

 

 

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Der Unterschied zwischen... PDF Drucken E-Mail
Letzte Aktualisierung ( Montag, 27. August 2007 )
 

Geschrieben von Gilbert Plugowski, am 27-08-2007 05:54

Der Unterschied zwischen Verbinden und Zusammenziehen.

Ich habe es ja schon einmal gepostet: Irgendwie habe ich Schwierigkeiten, das zu tun, was ich tun will! Überrascht

Jetzt dachte ich die ganze Zeit, ich bin auf einem guten Weg und "stell mich halbwegs sauber übereinander", dabei hab ich mich zusammengeschnürt und damit selbst blockiert und geschwächt. Es ist schon lustig, wie sehr man glaubt etwas verstanden zu haben, daraufhin in Aktion tritt und mit inbrünstiger Überzeugung das exakt Falsche tut.

Irgendwie hat Lamberts Korrektur, vielmehr seine Anleitungen/Erklärungen, sehr viel im Verständnis in mir bewegt. Es tröpfelt sich so langsam ein etwas tieferes Verständnis von den "drei Zusammenschlüssen" zusammen. Prinzipiell erzählt er weder was Anderes, noch was Neues. Lediglich versteh ich jetzt ein wenig besser... Manchmal muss man das Selbe aus verschiedenen Mündern hören...

Ich kann einfach mit dem Konzept der Achsen viel besser umgehen. Es ist nichts anders wie die Konzentration auf das Dantien, aber mit einem "intellektuellen" Workaround... Mit dem Begriff "von oben aufgehängt" tue ich mich viel schwerer! Ich fand es immer irgendwie eine absurde Beschreibung an einem Seidenfaden aufgehängt zu werden... Winken 

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Vertrauen und Loslassen PDF Drucken E-Mail
 

Geschrieben von Gilbert Plugowski, am 19-08-2007 15:18


Derzeit ist alles im Zeichen des Loslassen - mal was ganz Neues Winken

Konkret ging es von einer Übung mit Lambert aus, der das Lösen in der Tailen und Rippengegend betont hat, um überhaupt bis zu der "Hüfte" bzw. tiefer vorzukommen. Das ist für mich sehr schwer, aber wenn es denn mal gelingt, dann um so schöner. Der Zweite Aspekt, den ebenfalls Lambert angeregt hat, ist, bei allen Bewegungen auf die innere vertikale Achse zu achten, von Baihui bis in den Boden, und sich wirklich aus dem Dantien heraus, in jeder Bewegung um diese Achse zu drehen bzw. die ganze Achse im Raum zu bewegen. Das ergibt eine ganz andere Qualität der Bewegung für mich, und ich kann damit viel eher "wie von oben aufgehängt" realisieren. Die Schläge werden auch wesentlich gehaltvoller.

Auch bei Michael im Training ist alles auf Loslassen fixiert. Im Sondertraining am Samstag (6 Stunden inkl. Pause) , das wirklich klasse war, haben wir "Den Mantel befestigen" auf sehr hohem Niveau auskorrigiert bekommen. Ich dachte wirklich A) ich kann niemals ohne Hilfe so stehen (Michael hat jeden wirklich in die Korrektur REINGEPRESST (mit Absitzen auf seinem Knie, anlehnen etc. pp) B) nach weniger wie 30 Sekunden dachte ich mein Oberschenkelmuskel zerreist.  Gerissen ist er mal wieder nicht, der Schuft, obwohl er mir ständig damit droht.

Und das ist auch die wichtige Erkenntnis dabei: Trotz des wirklich großen Schmerzes, es passiert nicht wirklich etwas. Und danach konnte ich wirklich fühlen, wie sich innerlich etwas gelöst hat und ich mehr durch das Bein "durchlassen" konnte, sprich mehr in das Bein sinken konnte. Die Korrektur war trotzdem die Hölle und ich hab schier mit den Tränen gekämpft. 

Die zweite "Erkenntnis" ist Vertrauen. Wirklich auf den Trainer vertrauen und in der Korrektur bleiben, mit dem Vertrauen, das man sauber aufgestellt ist, und nix schlimmes passieren kann - und wenn es noch so weh tut und der Körper bzw. die Psyche sich die schlimmsten Verletzungen ausmalt...

  


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Neuerungen PDF Drucken E-Mail
Letzte Aktualisierung ( Montag, 13. August 2007 )
 

Geschrieben von Gilbert Plugowski, am 13-08-2007 13:47

Nach längerer Pause mal wieder ein Posting. Derzeit schaffe ich es sehr regelmäßig zu trainieren, fast jeden Tag. Das Meditieren ist gerade eingestellt. Im Moment versuche ich 1 mal pro Tag mindestens 30 Minuten zu stehen. Dazu kommt dann noch 1-4 mal Laojia, die ich jetzt endlich ganz alleine durchlaufen kann. Jetzt fängt das ganze überhaupt erst an Spass zu machen. Wenn die Technik langsam ins Fleisch übergeht...

Zur Zeit tut sich wirklich sehr viel. Ich kann deutliche Qualitätsunterschiede spüren. Derzeit komme ich von meinem Wushu/Taekwondo Feeling immer mehr weg, und immer mehr hin zu richtigem Gongfu. In der Form steht nicht mehr möglichst akrobatisch tief und spektakulär im Vordergrund, sondern die Prinzipien und die Arbeit daran/damit. Ich kann zunehmend Energieverläufe fühlen, erahnen und das Verständnis für die Bewegungen schärft sich zur Zeit drastisch.

In der Form stellt sich momentan ein großes Gefühl der Ruhe und Entspanntheit ein, für mich ein ganz tolles Erlebnis und etwas das ich auch unbedingt vertiefen möchte. Daher liegt beim Laufen der Form derzeit der Fokus absolut auf ruhigem, ziemlich entspanntem üben, mit hohem Stand und mit der Konzentration auf Dantien und Energieverläufe. Wobei ich klar sagen muss, dass ich nur bei wenigen Bewegungen ein "klares" Gefühl der Energieverläufe, oder der Energie überhaupt habe. Aber immerhin, es wird :-))

 

 

 

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