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Ich habe mir ja vorgenommen, mich jetzt wieder regelmäßig um meine
Webseite(n) zu kümmern, zugegeben - Schande über mein Haupt!
Ich wollte Euch einen Einblick und Überblick über meine Entwicklung geben:
Taiji
spielt nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle im Moment. Es kann
und wird auch noch einen Moment dauern, bis sich das ändert.
Ende
letzten Monats endete ein freiberufliches Projekt ganz abrupt. Diese
Woche hat eine ehemalige Kollegin mich in Ihrer Firma empfohle und es
ist ein riesen Auftrag daraus entstanden. Damit ist mein
Jahresauskommen gesichert, und wenn es gut läuft, und ich verhindere in
meine ganz persönlichen Muster zu verfallen, die es mir schwierig
machen, mich in manchen Organisationen zu halten, dann ist so das erste
Quartal auch save.
Warum ist das wichtig? Weil es mir Sicherheit
gibt. Sicherheit überleben zu können. Sicherheit, dass mein Vorhaben
funktionert. Die Selbstzweifel waren und sind immer noch ein Thema -
insofern ist es wichtig.
Mit etwas Glück habe ich bis Ende des
Jahres meine finanzielle Situation nicht nur aus dem roten Bereich
geführt, sondern kann dann auch kleine Reserven angelegt.
Wo liegt jetzt noch eine Verbindung zum Taiji?
Wiederum zugegeben, ich muss eine wirklich weite Brücke schlagen, aber ich lade Euch ein mir zu folgen :-)
Im wesentlichen geht es um Struktur und wie immer im Taiji - ums LOSLASSEN!
Im
Moment helfen mir die Kinder meine Freundin, von mir selbst
loszulassen, und mich um sie zu kümmern. Auf einmal stehe ich, und
meine Probleme nicht mehr im Vordergrund, sondern die Kinder. Besonders
die kleine Emma, mit Ihren 4 Jahren, hat eine Präsenz, eine fordernde
Kraft, die mich oft nur fasziniert staunen läßt.
Die Kleine ist
so etwas von präsent, so etwas vom im Fluß, das ist wirklich spannend
Ihr zu begegnen und sie zu beim Erobern der Welt um sie herum zu
beobachten.
Loslassen gilt es auch von alten Mustern und von
Ängsten, die in jedem Fall deplaziert und in manchen Fällen nur noch
Überbleibsel aus einer anderen Zeit sind. Manche sind aber noch ganz
und gar in mir verankert und es bedarf einiger Anstrengung, mit Ihnen
positiv umzugehen.
Zudem übertrage ich gerade die Struktur von mir auf andere. Wie wirke ich effektiv? Welche Wirkung habe ich auf andere?
Spannend
ist, dass ich auf der Zukunft Personal, der größten Personalmesse in
Deutschland, einen Trainer gesehen habe, der mit Push-Hands Übungen
Rhetorik erklärt hat. Sehr spannend und ein Anreiz in dieser Richtung
tätig zu werden.
Wie der gute Jürgen aber sagt: Zunächst muß ich selbst in meine Struktur finden.
Das
ist natürlich nicht ganz einfach, denn erstens kämpfe ich gegen ein
verdammt mächtiges Muster an, zum anderen habe ich mal wieder
Nebenkriegsschauplätze aufgemacht. Beziehung NEU, Kinder NEU,
Selbstständigkeit NEU, Wohnort NEU.
Naja, aber anders würde mir wohl langweilig werden ;-)
Wesentlich
ist, dass ich mich in der Transaktionsanalyse gefunden habe. Es ist ein
ähnliches Gefühl, wie mit dem Taekwondo vor ca. 17 Jahren und dem Taiji
vor ca. 6 Jahren. Ich glaube, ich habe etwas gefunden, das mich eine
lange Zeit tragen kann und ich spüre instinktiv, dass hier Aufgaben auf
mich warten, Möglichkeiten zum Wachstum und Herausforderungen, denen
ich mich gerne stelle.
Jürgen hat mir neulich die Augen ein Stück
weit geöffnet. Was mich zurückhält mit dem Taiji ist nichts als Eitel.
Eitel und überzogene Erwartungen. Vielleicht auch getrieben durch das
kindliche Verlangen nach Anerkennung, Aufmerksamkeit und Zuneigung.
Nun,
als eitler Gockel enttarnt, stehe ich nun da mit meinem überzogenen
Anspruch und muß wohl wirklich ganz kleine Brötchen backen. Im Moment
fällt mir das aber wirklich schwer - so vieles ist im Umbruch! - schön
oder? Gibt es nicht immer wunderbare Gründe sich gerade jetzt, sondern
erst morgen (also niemals) zu ändern? Als Coach stelle ich mir die
Frage: Welchen kleinen Schritt werde ich noch heute gehen?
Gilbert fühlt sich ein Stück weit angekommen. Nicht am Ziel, aber auf dem richtigem Weg.
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