Neuigkeiten arrow Blog
Blog
Stehende Säule PDF Drucken E-Mail
 

Geschrieben von Gilbert Plugowski, am 25-05-2010 09:55

Ich stehe wieder!

Nahezu jeden Morgen - zwischen 20-40 Minuten. 

Gerade letzte Woche hat sich wieder etwas getan. Ich hatte bei Jochen Training und er hat Fotos während der stehenden Säule gemacht. Ich sehe auf dem Bild aus, wie ein windschiefer Bonsai. Klein, kompakt und völlig schief - insbesondere der Kopf hängt irgendwo in der Gegend rum...

Daraufhin habe ich wieder angefangen auf meine Haltung zu achten. Im Alltag und in der stehenden Säule.

Die aufrechte Haltung hilft mir auch im Business Training - ich bin wieder präsenter - ohne mich großartig anzustrengen. Ich werde auch wieder zentrierter und ruhiger.

Ich bin gespannt, wie sich die stehende Säule auf mein Business Training auswirkt.

Am Schönsten ist aber, dass ich Freude am Stehen habe - ich habe richtig Lust darauf - und oftmals ein Lächeln auf den Lippen. Ich werde ja nur selten korrigiert - was ein echter Qualitätsverlust zu Karlsruhe ist - gleichzeitig ermöglicht mir das, auch einfach nur mal zu stehen und das stehen zu genießen - ohne jetzt 100% ausgerichtet zu stehen. Im Moment empfinde ich die buchstäbliche Lust am Stehen auch einen viel größeren Gewinn, als 100% ausgerichtet zu sein. 

Langsam, ganz langsam will ich so mein Training wieder erweitern. Durchaus mit einer gewissen Konsequenz - also auf rhytmische Regelmäßigeit des Trainings zu achten, dennoch mit dem Fokus auf Lust zum Trainieren - nicht so wie früher - ich muß das tun, damit...

to be continued...

Kommentare weiterlesen...
Entwicklung PDF Drucken E-Mail
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. Oktober 2009 )
 

Geschrieben von Gilbert Plugowski, am 23-10-2009 17:54

Ich habe mir ja vorgenommen, mich jetzt wieder regelmäßig um meine Webseite(n) zu kümmern, zugegeben - Schande über mein Haupt! 

Ich wollte Euch einen Einblick und Überblick über meine Entwicklung geben:

Taiji spielt nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle im Moment. Es kann und wird auch noch einen Moment dauern, bis sich das ändert. 

Ende letzten Monats endete ein freiberufliches Projekt ganz abrupt. Diese Woche hat eine ehemalige Kollegin mich in Ihrer Firma empfohle und es ist ein riesen Auftrag daraus entstanden. Damit ist mein Jahresauskommen gesichert, und wenn es gut läuft, und ich verhindere in meine ganz persönlichen Muster zu verfallen, die es mir schwierig machen, mich in manchen Organisationen zu halten, dann ist so das erste Quartal auch save.

Warum ist das wichtig? Weil es mir Sicherheit gibt. Sicherheit überleben zu können. Sicherheit, dass mein Vorhaben funktionert. Die Selbstzweifel waren und sind immer noch ein Thema - insofern ist es wichtig.

Mit etwas Glück habe ich bis Ende des Jahres meine finanzielle Situation nicht nur aus dem roten Bereich geführt, sondern kann dann auch kleine Reserven angelegt. 

Wo liegt jetzt noch eine Verbindung zum Taiji?

Wiederum zugegeben, ich muss eine wirklich weite Brücke schlagen, aber ich lade Euch ein mir zu folgen :-)

Im wesentlichen geht es um Struktur und wie immer im Taiji - ums LOSLASSEN!

Im Moment helfen mir die Kinder meine Freundin, von mir selbst loszulassen, und mich um sie zu kümmern. Auf einmal stehe ich, und meine Probleme nicht mehr im Vordergrund, sondern die Kinder. Besonders die kleine Emma, mit Ihren 4 Jahren, hat eine Präsenz, eine fordernde Kraft, die mich oft nur fasziniert staunen läßt.

Die Kleine ist so etwas von präsent, so etwas vom im Fluß, das ist wirklich spannend Ihr zu begegnen und sie zu beim Erobern der Welt um sie herum zu beobachten.

Loslassen gilt es auch von alten Mustern und von Ängsten, die in jedem Fall deplaziert und in manchen Fällen nur noch Überbleibsel aus einer anderen Zeit sind. Manche sind aber noch ganz und gar in mir verankert und es bedarf einiger Anstrengung, mit Ihnen positiv umzugehen.

Zudem übertrage ich gerade die Struktur von mir auf andere. Wie wirke ich effektiv? Welche Wirkung habe ich auf andere?

Spannend ist, dass ich auf der Zukunft Personal, der größten Personalmesse in Deutschland, einen Trainer gesehen habe, der mit Push-Hands Übungen Rhetorik erklärt hat. Sehr spannend und ein Anreiz in dieser Richtung tätig zu werden. 

Wie der gute Jürgen aber sagt: Zunächst muß ich selbst in meine Struktur finden.

Das ist natürlich nicht ganz einfach, denn erstens kämpfe ich gegen ein verdammt mächtiges Muster an, zum anderen habe ich mal wieder Nebenkriegsschauplätze aufgemacht. Beziehung NEU, Kinder NEU, Selbstständigkeit NEU, Wohnort NEU.

Naja, aber anders würde mir wohl langweilig werden ;-)

Wesentlich ist, dass ich mich in der Transaktionsanalyse gefunden habe. Es ist ein ähnliches Gefühl, wie mit dem Taekwondo vor ca. 17 Jahren und dem Taiji vor ca. 6 Jahren. Ich glaube, ich habe etwas gefunden, das mich eine lange Zeit tragen kann und ich spüre instinktiv, dass hier Aufgaben auf mich warten, Möglichkeiten zum Wachstum und Herausforderungen, denen ich mich gerne stelle.

Jürgen hat mir neulich die Augen ein Stück weit geöffnet. Was mich zurückhält mit dem Taiji ist nichts als Eitel. Eitel und überzogene Erwartungen. Vielleicht auch getrieben durch das kindliche Verlangen nach Anerkennung, Aufmerksamkeit und Zuneigung.

Nun, als eitler Gockel enttarnt, stehe ich nun da mit meinem überzogenen Anspruch und muß wohl wirklich ganz kleine Brötchen backen. Im Moment fällt mir das aber wirklich schwer - so vieles ist im Umbruch! - schön oder? Gibt es nicht immer wunderbare Gründe sich gerade jetzt, sondern erst morgen (also niemals) zu ändern? Als Coach stelle ich mir die Frage: Welchen kleinen Schritt werde ich noch heute gehen?

Gilbert fühlt sich ein Stück weit angekommen. Nicht am Ziel, aber auf dem richtigem Weg.

 

 

 

 

 

 

Kommentare weiterlesen...
Selbst und Ständig! PDF Drucken E-Mail
 

Geschrieben von Gilbert Plugowski, am 14-10-2009 04:43

Warum ich so wenig schreibe? Weil ich so wenig Taiji mache!

Kurz und bündig. Schmerzhaft und ungeschönt!

Was ich sonst so mache?

Hey! Es gibt auch ein Leben außerhalb des Tempelparks!

Nun, ich habe mich selbstständig gemacht! Wenn jemand mir vor zwei Jahren das gesagt hätte, ich hätte ihn für komplett verrückt erklärt. Jetzt ist es aber so, es überrascht mich noch immer selbst am meisten!

Was ich da mache?

Einfach:

Ich bringe anderen Menschen bei, wie sie erfolgreicher kommunizieren, wie sie miteinander in Dialog kommen - anstatt sich Monologe zu liefern! In den meisten Fällen geht es um Kundendialoge. Sprich Kommunikation im Geschäftsalltag, ob am Telefon oder face2face.

Außerdem: Krisenerprobt wie ich bin, helfe ich jetzt auch anderen Menschen durch Krisen! Ich habe mich ja zum Business Coach ausbilden lassen und bin immer noch fleißig in der Transaktionsanalyse - ab kommenden Wochenende in zwei Jahresausbildungen parallel.

 

Und da wir gerade bei der Krise sind:

Nein - überstanden ist die aktuelle Krise noch nicht - aber die Talsohle ist durchschritten, ein neuer Tag bricht an und die Sonne schickt die ersten Sonnenstrahlen über die Bergspitze.

In einer Mischung aus Zwangsoptimismus und echter, neuer Kraft freue ich mich optimistisch über eine im Grunde ziemlich gute Wetterlage!

Ich werde mich bemühen in Zukunft wieder etwas mehr beizusteuern!

 

 

 

 

Kommentare weiterlesen...
Vom Loslassen, Zulassen, Ängsten und anderen Ungeheuern PDF Drucken E-Mail
 

Geschrieben von Gilbert Plugowski, am 03-07-2009 00:01


In den letzten Monaten passiert es ja nicht oft, dass ich schreibe.

Heute wird es wohl ein wenig mehr. Zum Ausgleich.

Es ist geradezu perphide paradox, dass ich das, was mir gut tut, nicht tun darf.

Und zwar genau dann nicht, wenn ich es am Meisten brauche!

Grausam, welche Mechanismen ich in meinem Leben angehäuft habe. In den letzten 10 Monaten hätte ich hunderte Stunden Taiji trainieren können. Tatsächlich waren es nur 20- 30 Stunden, die ich effektiv alleine trainiert habe.

Ich habe es mir nicht erlaubt.

Weil solange ich mein Leben nicht im Griff habe, darf ich auch keinen Spass daran haben. Und damit das stimmt, darf ich natürlich auf keinen Fall etwas tun, dass dazu führt, dass ich mein Leben in den Griff kriege. 

Somit darf ich sein. Somit habe ich die Existenzberechtigung.

Existiere nicht! Sei nicht du selbst! Das sind die Botschaften, die Programme, die im Hintergrund laufen... Viel Tiefer geht es nicht mehr.... deshalb sind sie auch so schwer zu lösen.

Heute konnte ich einen weiteren Schritt tun, diesen Glaubenssatz zu brechen. Danke Dir Jürgen, dass Du mich dabei begleitet hast.

Ich darf nicht dort sein, wo es mir gut geht, ich darf nicht das tun, was mir gut tut und ich darf nicht sein, der ich bin oder sein will... 

Warum eigentlich nicht, haben sich manche wohl schon in den ersten 2-3 Zeilen gefragt? Wer sagt das eigentlich?

Das ist die entscheidende Frage!
Und was passiert, wenn ich es doch tue?
Vor was habe ich Angst?
Vor was will ich mich beschützen?
Was will ich erhalten und was verhindern?

Glaubenssätze bauen nicht auf der Logik und schon gar nicht auf der Realität auf. Sie bauen auf Vorstellungen, Erwartungen und Vermutungen auf. Auf unüberprüften, nicht in frage gestellten Entscheidungen aus der Vergangenheit. Das gibt Ihnen die Macht...


Im stillen danke ich vor allem Silvia und Peter.Danke!


Dankbarkeit ist für mich der Kern, der übrig bleibt, wenn Entwicklung gelingt. Dankbarkeit denen gegenüber, die einen dabei begleitet und angeleitet haben. Dankbarkeit dem Leben gegenüber, eine weitere Chance zur Entfaltung bekommen zuhaben. Dankbarkeit darüber, es geschafft zu haben. Dankbar, es weiter geben zu dürfen. Dankbarkeit zu sein.









Kommentare weiterlesen...
Achtsamkeit PDF Drucken E-Mail
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 16. Dezember 2008 )
 

Geschrieben von Gilbert Plugowski, am 16-12-2008 00:06


Am Wochenende hatte ich das Vergnügen Volker Kalmbacher kennenzulernen. Er ist NLP-Trainer und vor allem Hakomi-Therapeut (mit Heilpraktiker-Zulassung).

Er hat zwei Tage lange eine Einführung in Achtsamkeit und Selbstführung gehalten, im Rahmen meiner Aubsildung zum Business Coach (IHK).

Volker hat es verstanden, schon in den ersten fünf Minuten, unsere Gruppe auf seine sanfte Art und Weise auf den Weg zu mehr Achtsamkeit zu führen. Alleine durch seine gewaltfreie, sanfte Präsenz demonstrierte er Achtsamkeit und diese übertrug sich schnell in Form einer tiefen Ruhe und Entschleunigung auf die Gruppe. Ich persönlich habe bisher nur Großmeister Chen Xiaowang und Meister Gerhard Milbrat so auf eine Gruppe wirken sehen.

Seine Anleitung zur gewaltfreien Interaktion fügt sich somit nahtlos ein in die Ausbildung in gewaltfreier Kommunikation mit Silvia Richter-Kaupp, im Rahmen der IHK Fortbildung.

Ich möchte auf Achtsamkeit im Taiji eingehen.

Ohne Intention sein.

"Der Gegner bewegt sich nicht , ich bewege mich nicht.

Der Gegner bewegt sich, ich bin schon da! "

 

Ich nehme den eigenen Körper wahr, ohne in der Wahrnehmung zu versinken. Ich spüre den Gegenüber, ohne mich beindrucken zu lassen. Ich bin konzentriert, ohne mich auf einen bestimmten Fokus zu beschränken. Ich nehme meine Emotionen und Gedanken wahr, ohne mich von ihnen (ver)leiten zu lassen.

Für mein Taiji-Training bedeutet das für mich, immer mehr dazu zu kommen Verspannungen wahrzunehmen, ohne mich in Korrekturen zu verlieren. Immer mehr zur Ruhe kommen. Das ergänzt sich sehr schön mit den Ansätzen von Gerhard Milbrat im Sommercamp.

Insofern schließt sich ein Kreis - und ich fühle mich bestätigt auf dem richtigen Weg zu sein und Taiji mit auf diesen Weg zu nehmen.

 

Zwei Dinge prägen mein Denken im Moment:

"Erlaubnis zum Sein!"
im Rahmen der Glaubensatzarbeit (NLP + TA).

und 

"Don´t be afraid of who you are!"
Chögyam Trungpa

 


Kommentare weiterlesen...
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 9 von 78